CDU Münsterland im Austausch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
Bundesgesundheitsministerin besucht St. Franziskus-Stiftung Münster – Diskussion über medizinische Versorgung in der Fläche
Die CDU Münsterland hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken MdB zu einem Austausch über die Zukunft der medizinischen Versorgung in der Region begrüßt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der St. Franziskus-Stiftung Münster standen aktuelle gesundheitspolitische Gesetzesvorhaben, die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung sowie die besonderen Herausforderungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Praxen und Patientinnen und Patienten im ländlichen Raum.
An der Veranstaltung nahmen neben Mitgliedern der CDU Münsterland auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Gesundheitswesen der Region teil. Moderiert wurde der Austausch vom stellvertretenden Bezirksvorsitzenden der CDU Münsterland, Stephan Nacke MdB, der zugleich CDU-Bundestagsabgeordneter für Münster ist.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken stellte die aktuellen Vorhaben der Bundesregierung vor und machte deutlich, dass es darum gehe, die gesetzliche Krankenversicherung dauerhaft leistungsfähig und bezahlbar zu halten. Zugleich wurde in der Diskussion deutlich, dass Reformen im Gesundheitswesen die konkrete Versorgung vor Ort im Blick behalten müssen — von der ambulanten Versorgung über die Notfallstrukturen bis hin zu den Krankenhäusern.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster machte im Austausch insbesondere auf die Situation freigemeinnütziger Krankenhausträger aufmerksam. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur flächendeckenden Versorgung, stünden aber zugleich unter erheblichem wirtschaftlichen und bürokratischen Druck. Beim Rundgang durch das St. Franziskus-Hospital erhielt die Ministerin zudem einen Einblick in die Arbeit der Zentralen Notaufnahme und die Zusammenarbeit mit der kassenärztlichen Portalpraxis vor Ort.
Die CDU Münsterland sieht in dem Besuch ein wichtiges Signal für den Dialog zwischen Bundespolitik und den Einrichtungen im Gesundheitswesen. Gerade im Münsterland müsse Gesundheitspolitik verlässlich, finanzierbar und nah an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sein.
Stephan Nacke MdB erklärte abschließend: „Wir freuen uns sehr über den offenen und intensiven Austausch mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken. Die Diskussion hat gezeigt, wie wichtig der direkte Kontakt zwischen Politik und Praxis ist. Ich bin dankbar, dass die Ministerin die Hinweise und Anregungen aus dem Münsterland mitnimmt und in ihre politische Arbeit in Berlin einfließen lässt.“