Aus dem Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ fließen „1,2 Mio. Euro“ nach Münster. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in dieser Woche beschlossen. Vorgesehen ist der Betrag für die Sanierung des Hallenbades in Hiltrup.
„Gut, dass der Bund hier investiert. Wir brauchen funktionsfähige Bäder. Als begeisterter Schwimmer weiß ich, wie wichtig dieser Sport für die körperliche Fitness ist. Außerdem müssen wir dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig schwimmen lernen. Dafür braucht es geeignete Sportstätten“, kommentiert der Münsteraner Bundestagsabgeordnete Stefan Nacke.
„Schwimmbäder sind Orte der Begegnung, der Gesundheitsvorsorge und des gesellschaftlichen Miteinanders“, so Nacke, „hier findet Schul- und Vereinssport statt, hier kommen Menschen aller Generationen zusammen. Deshalb ist es richtig, dass der Bund bei der Sanierung und Modernisierung unterstützt. Wir wollen, dass Schwimmen und Schwimmunterricht auch künftig wohnortnah möglich bleiben“.
Mit den zusätzlichen 250 Millionen Euro ausschließlich für Schwimmbäder unterstützt der Bund gezielt Kommunen, dem Sanierungsstau wirkungsvoll zu begegnen.
Insgesamt gingen etwa 939 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von etwa 3,2 Milliarden Euro war der Projektaufruf fast 13-fach überzeichnet.