Zur Einsetzung der sogenannten Rentenkommission appelliert der Münsteraner CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Nacke und Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe seiner Fraktion, dass die grundlegenden Fragen für eine generationengerechte Alterssicherung angegangen werden müssen. „Mit Blick auf die zahlreichen Arbeitsaufträge der Kommission dürfen die zentralen Fragen nicht in den Hintergrund gedrängt werden: Was soll die Alterssicherung in Zukunft leisten? Und welche Risiken sollen insbesondere in welcher Säule langfristig abgesichert werden?“, so der Rentenexperte Nacke mit Blick auf Erwerbsminderungsrenten, Hinterbliebenenrenten oder Reha-Maßnahmen. Seit einem Vierteljahrhundert wird die Alterssicherung in Deutschland von drei Säulen getragen – der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge. Die Verbreitung von betrieblicher und privater Altersvorsorge ist allerdings weiterhin gering. „Laut dem Alterssicherungsbericht 2024 der Bundesregierung haben lediglich 16 Prozent der Beschäftigten eine betriebliche und private Altersvorsorge. 38 Prozent haben überhaupt keine Zusatzvorsorge“, so Nacke. Vor diesem Hintergrund fordert er: „Wir müssen langfristig dafür sorgen, dass sich alle Menschen an allen drei Säulen beteiligen können und auch beteiligen werden.“