Landesregierung weist flächensparende Kompensation für JVA Münster an

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„Der Bau der JVA Münster ist dringend erforderlich. Umso wichtiger ist es, alle Möglichkeiten zu nutzen, um landwirtschaftliche Ackerfläche zu schonen. Wir freuen uns, dass Minister Lienenkämper auf unsere Intervention hin den BLB NRW angewiesen hat, das flächenschonende Verfahren zu wählen. So kann auch der hochwertige landwirtschaftliche Boden weiter genutzt werden“, freuen sich die CDU-Abgeordneten Stefan Nacke, Simone Wendland, Henning Rehbaum .
Der geplante Neubau der JVA in Münster hatte auch die Landtagsabgeordneten der CDU aus Münster und dem Kreis Warendorf auf den Plan gerufen. Im Rahmen des geplanten Neubaus der Justizvollzugsanstalt in Münster trat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) an die Warendorfer Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und Daniel Hagemeier und die Münsteraner Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke und Simone Wendland heran. Dabei ging es um die Umsetzung der für den Neubau notwendig zu schaffenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Ein großes Problem bei Baumaßnahmen sei besonders der Flächenverbrauch für ökologische Kompensationsmaßnahmen. Zusätzlich zur tatsächlich versiegelten Fläche muss hier nicht selten die achtfache Fläche als ökologische Kompensationsmaßnahme umgewandelt werden. Als Alternative bietet sich die flächensparende Aufwertung bestehender Biotope mit sogenannten Ökopunkten an. Gemeinsam mit der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft entwickelte der WLV eine sinnvolle und kostengünstige Alternative für die Kompensation der JVA Münster. Nach Intervention der Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Nacke, Henning Rehbaum, Daniel Hagemeier und Simone Wendland wies der nordrhein-westfälische Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) nun den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) an, das flächensparende Ökopunkte-Modell oder ein vergleichbares anzuwenden, soweit nicht zwingende Gründe dagegen sprechen.

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