Die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Europäische Union unterstützen innovative Projektideen zur regionalen Wirtschaftsförderung. Ein Gutachtergremium hat im Rahmen des Aufrufs „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ 36 Projekte zur Förderung empfohlen, darunter zwei Projekte aus Münster: 1.DigiTrans@KMU - digitale Geschäftsprozesse und -modelle für produzierende Unternehmen Im Vorhaben werden Muster zur Integration digitaler Technologien in Geschäftsmodelle abgeleitet, Bausteine für Digitalisierungsstrategien entwickelt und zusammen mit Unternehmen praxisnah erprobt. 2. Biogas: Zukunftsperspektive für das Münsterland Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von Bestands-Biogasanlagen und deren wirtschaftlichen Betrieb auch zukünftig zu sichern. Die technische, ökonomische und ökologische Effizienz der Anlagen wird durch innovative Verfahren optimiert. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Nacke: „Diese Projekte heben die innovativen Potenziale in unserer Region und stärken die Standortqualität. Sie werden von der Fachhochschule Münster koordiniert, die nun einen entsprechenden Antrag bei der Bezirksregierung stellen kann." (...)

"Der Aufruf von Land und EU steht für die zukunftsweisende und zielgerichtete Wirtschaftspolitik in Nordrhein-Westfalen. Dies zeigen die Projekte deutlich auf", so die CDU-Abgeordnete Simone Wendland. Die Münsteraner Abgeordneten betonen: "Alle ausgewählten Projekte unterstützen kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung, beim Transfer von den Hochschulen in die Unternehmen durch Scoutings oder stärken die Start-up-Kultur in ländlichen Regionen. Sie werden mit insgesamt rund 45 Millionen Euro unterstützt." Hintergrund: Der Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Im Zeitraum bis 2020 stehen Nordrhein-Westfalen insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro EU-Mittel zur Verfügung, um Wachstum und Beschäftigung zu unterstützen.