2,97 Millionen Euro für Münster zum Landesstraßenerhalt
 
Münster erhält aus dem Landesstraßenerhaltungsprogramm des Verkehrsministerium 2,97 Millionen Euro, insgesamt sind für den Erhalt der Landesstraßen im aktuellen Haushalt 2020 185 Millionen Euro vorgesehen.
„Die NRW-Koalition wird auch weiterhin verstärkt in den Erhalt von Landesstraßen investieren. Für Münster stehen dafür knapp 3 Millionen Euro zur Verfügung, die in die Deckenerneuerungen der L 520 zwischen Wolbeck und Sendenhorst sowie der L 843 zwischen Havixbeck/Tilbeck und Münster-Roxel investiert werden“, berichtet Münsters CDU-Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Nacke. „So holen wir weiterhin mit Hochdruck die Versäumnisse von Rot-Grün auf. Viel zu lange ist unsere Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen auf Verschleiß gefahren worden. Investitionen in diesem Bereich wurden vor 2018 sträflich vernachlässigt. Seit drei Jahren ist der Ansatz für Erhaltungsmaßnahmen im Landeshaushalt von uns kontinuierlich und signifikant erhöht worden. Das ermöglicht eine Steigerung der baulichen Aktivitäten und eine verstärkte tiefgreifende, grundhafte Sanierung“, freut sich Nacke. 
Landesstraßen seien wichtige Verbindungen im ländlichen Raum. Vom Landestraßenerhaltungsprogramm profitierten aber nicht nur die Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern es würden auch die Geh- und Radwege an Landstraßen saniert. „Wir halten damit unser Versprechen und stärken unsere Infrastruktur für Fußgänger, Rad- und Autofahrer, damit Nordrhein-Westfalen in Bewegung bleibt“, heißt es in einer Pressemeldung des Landtagsabgeordneten.
 
Hintergrund:  
Das NRW-Verkehrsministerium hat am Freitag das Landesstraßenerhaltungsprogramm veröffentlicht. Darin sind 185 Millionen Euro für den Landesstraßenerhalt vorgesehen. Das sind 57,5 Millionen Euro mehr als im letzten von Rot-Grün verabschiedeten Haushalt. Das entspricht einem Zuwachs von 45 Prozent. Die Mittel für den Erhalt sollen auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Darüber hinaus werden weitere Mittel, die in anderen Teilen des Verkehrsetats nicht verausgabt werden, für die Sanierung von Landesstraßen genutzt.